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Landingpage für Coaches: Eine Seite mit einem Ziel und einem klaren nächsten Schritt

Marketing28. Oktober 2026·5 Min Lesezeit
Abstrakte Wellen in Orange und Magenta auf tiefblauem Grund

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem einzigen Ziel, zum Beispiel der Anmeldung zu deinem Freebie, der Buchung eines Gesprächs oder dem Kauf eines Kurses. Anders als deine Webseite hat sie kein Menü und keine Wege zu anderen Themen, damit der Besucher nicht abgelenkt wird. Sie beginnt mit dem Ergebnis, das er sich wünscht, und endet mit einem einzigen Knopf.

Der Unterschied zur Webseite

Deine Webseite ist wie ein Haus mit mehreren Räumen, in dem sich ein Besucher in Ruhe umsieht. Eine Landingpage gleicht eher einem Flur, der zu einer einzigen Tür führt. Deshalb lässt du auf ihr alles weg, was zu einer anderen Tür führen könnte, also das Menü, Links zu Blogbeiträgen und Hinweise auf andere Angebote.

Besucher kommen meist gezielt auf eine Landingpage, etwa über einen Link in einem Beitrag, einer E-Mail oder einer Anzeige. Sie wissen schon ungefähr, worum es geht, und wollen schnell entscheiden, ob sie den nächsten Schritt gehen.

Der Aufbau einer Landingpage

  1. Eine Überschrift mit dem Ergebnis, das sich dein Besucher wünscht
  2. Zwei oder drei Sätze, die seine Lage beschreiben
  3. Was er bekommt und was danach passiert
  4. Eine Stimme von jemandem, der den Schritt schon gegangen ist
  5. Ein kurzes Formular oder ein Knopf mit klarer Beschriftung
  6. Die Antworten auf zwei oder drei häufige Bedenken
  7. Derselbe Knopf noch einmal am Ende

Je kleiner der Schritt ist, desto kürzer darf die Seite sein. Für ein kostenloses E-Book genügt oft eine Seite mit wenigen Abschnitten. Für ein Angebot zu mehreren tausend Franken braucht es mehr Erklärung, und dann sprechen wir von einer Salespage.

Der Knopf sagt, was passiert

Ein Knopf mit der Aufschrift «Absenden» sagt dem Besucher nichts über das, was ihn erwartet. Besser beschreibt der Knopf die Handlung aus seiner Sicht, etwa «Schick mir das kostenlose E-Book» oder «Buche jetzt dein Erstgespräch». Auf unserer eigenen Landingpage für das E-Book steht «Schickt mir das kostenlose E-Book», und darunter erklären drei kurze Schritte, was nach der Anmeldung geschieht.

Frag im Formular nur nach den Angaben, die du für den nächsten Schritt brauchst. Für einen Newsletter genügen meist Vorname und E-Mail-Adresse.

Typische Fehler

  • Die Seite hat ein Menü, über das Besucher abspringen.
  • Die Überschrift nennt nur den Titel des Freebies und verschweigt das Ergebnis.
  • Das Formular fragt nach mehr Angaben, als nötig sind.
  • Auf dem Handy erscheint der Knopf erst nach langem Scrollen.

Der nächste Schritt

Was auf deiner Landingpage angeboten wird, beschreibt der Beitrag Freebie erstellen als Coach, und wie es nach der Anmeldung weitergeht, steht im Beitrag Newsletter für Coaches. Für bezahlte Angebote brauchst du eine längere Seite, wie sie der Beitrag Salespage schreiben beschreibt. Im Paket 3 «Deine Seite plus Verkaufsfunnel» bauen wir dir eine Landingpage, die dein Angebot oder dein Einstiegsprodukt ohne Ablenkung vorstellt, mehr dazu auf der Seite Funnel und E-Mail-Marketing für Coaches.

Dieser Beitrag gehört zur Serie «Vom Besucher zum Klienten». Davor steht der Beitrag Freebie erstellen als Coach, und danach folgt der Beitrag Newsletter für Coaches.

Häufige Fragen

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem einzigen Ziel, etwa einer Anmeldung, einer Buchung oder einem Kauf. Sie hat kein Menü, damit der Besucher nicht abgelenkt wird.

Brauche ich als Coach eine Landingpage?

Du brauchst eine, sobald du ein Freebie, einen Kurs oder ein Angebot gezielt bewerben willst. Für den Start reicht deine Webseite mit einer klaren Angebotsseite.

Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Salespage?

Eine Landingpage führt zu einem kleinen Schritt wie einer Anmeldung. Eine Salespage verkauft ein bezahltes Angebot und ist deshalb meist länger, weil sie mehr Fragen beantworten muss.

Darf eine Landingpage ein Menü haben?

Besser verzichtest du darauf, weil jeder weitere Link vom einen Ziel der Seite ablenkt. Impressum und Datenschutzerklärung verlinkst du trotzdem im Fuß der Seite.

Willst du wissen, wo deine Seite Besucher ablenkt?

Im kostenlosen Analyse-Gespräch gehen wir deine Seite 45 Minuten lang gemeinsam durch.

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