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Coaching-Angebot entwickeln: So wird aus deiner Arbeit ein Angebot, das man buchen kann

Angebot30. Oktober 2026·5 Min Lesezeit
Abstrakte Wellenlinien in Orange und Magenta auf tiefblauem Grund

Ein Coaching-Angebot ist klar, wenn ein Besucher in wenigen Sätzen versteht, für wen es gedacht ist, was er am Ende in der Hand hat, wie lange es dauert und was es kostet. Du entwickelst es, indem du von der Lage deines Wunschkunden ausgehst und deine Arbeit in ein festes Paket mit Anfang und Ende fasst. Einzelstunden auf Anfrage sind dagegen schwer zu verkaufen, weil der Klient nicht weiß, wie viele er brauchen wird.

Fünf Schritte zu deinem Angebot

1. Die Lage deines Wunschkunden beschreiben

Schreib in zwei oder drei Sätzen auf, in welcher Lage ein Mensch zu dir kommt und was ihn gerade jetzt suchen lässt. Je genauer du diese Lage kennst, desto leichter fällt der Rest. Der Ratgeber Zielgruppe finden als Coach hilft dir dabei.

2. Das Ergebnis benennen

Beschreib, was der Klient am Ende eurer Zusammenarbeit hat, etwa eine getroffene Entscheidung, einen Plan oder einen Text. Ein greifbares Ergebnis lässt sich besser beschreiben als ein Gefühl, und es hilft dir, nichts zu versprechen, was du nicht in der Hand hast.

3. Den Weg festlegen

Leg fest, wie viele Termine es gibt, wie lange sie dauern und was zwischen den Terminen geschieht. Ein Weg mit drei bis sechs Terminen ist für viele Coaching-Themen ein guter Rahmen, doch die Zahl ergibt sich aus deiner Arbeit und nicht aus einer Regel.

4. Einen Namen geben

Ein Angebot mit eigenem Namen bleibt im Kopf und lässt sich weiterempfehlen. Der Name beschreibt am besten das Ergebnis oder den Weg. Wenn du schon eine eigene Methode hast, kann das Angebot ihren Namen tragen, wie der Ratgeber Eigene Methode benennen zeigt.

5. Den Preis setzen

Setz einen festen Preis für das ganze Paket und schreib ihn auf die Webseite. Wie du ihn findest, erklärt der nächste Ratgeber dieser Reihe.

Ein Hauptangebot statt vieler kleiner

Viele Coaches bieten zu Beginn alles an, was sie können. Für den Besucher ist das schwer zu überblicken, und er bucht im Zweifel gar nichts. Ein Hauptangebot, das du in einem Satz erklären kannst, trägt deine Webseite besser als fünf gleichrangige Pakete. Ein kleiner Einstieg, etwa ein Erstgespräch, kann daneben stehen, solange er zum Hauptangebot führt.

So steht das Angebot auf deiner Webseite

Das Angebot bekommt eine eigene Seite mit dem Ergebnis in der Überschrift, dem Ablauf, dem Preis, Stimmen von Klienten und einem einzigen nächsten Schritt. Was sonst noch auf die Webseite gehört, steht im Ratgeber Was auf eine Coaching-Webseite gehört.

Das Angebot gemeinsam entwickeln

Im Paket 1 «Deine Frequenz» entwickeln wir mit dir in zwei Wochen Positionierung und Angebot, und im Paket 2 «Deine schwingende Seite» bauen wir daraus in vier Wochen deine fertige Webseite. Die Festpreise betragen CHF 2'970 und CHF 5'000, und alle Einzelheiten stehen auf der Seite Preise.

Dieser Ratgeber gehört zur Reihe «Angebot und Methode». Davor steht der Ratgeber Eigene Methode benennen, und danach folgt der Ratgeber Coaching-Preise festlegen.

Häufige Fragen

Was gehört in ein Coaching-Angebot?

In ein Coaching-Angebot gehören die Zielgruppe, das Ergebnis, der Ablauf mit Zahl und Dauer der Termine, der Preis und der nächste Schritt zur Buchung.

Wie viele Angebote sollte ein Coach haben?

Für den Anfang reicht ein Hauptangebot, dazu höchstens ein kleiner Einstieg. Mehr Angebote machen die Entscheidung für den Besucher schwerer.

Soll ich Einzelstunden anbieten?

Einzelstunden kannst du zusätzlich anbieten. Ein Paket mit festem Ablauf verkauft sich jedoch leichter, weil der Klient vorher weiß, was er bekommt und was es kostet.

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