Schwingende Texte

5 Merkmale, an denen du KI-Sprache sofort erkennst

Schwingende Texte11. September 2026·5 Min Lesezeit
Eine Hand schreibt mit einem Stift, im Hintergrund Programmcode: Texte von Menschenhand statt von KI

Für das Frequenz-Prinzip bauen wir Webseiten, die unsere Kunden begeistern. „Schwingende“ Webseiten, wie wir sagen. Denn die Texte sind von Menschenhand geschrieben. Sowohl die Essenz unserer Kunden als auch meine Energie als Texterin fließt in selbige ein. Auch diesen Blog hier schreibe ich selbst, ohne Vorlage oder Themenraster.

Meine Erfahrung ist, dass ein solcher Text beim Webseitenbesucher oder Leser eine Resonanz erzeugt, die nur von Mensch zu Mensch entsteht. Dabei kann ein KI-Text sehr wohl gut klingen. Er kann in gewählten Worten seitenlang auf bestimmte Themen eingehen, sie von verschiedenen Seiten beleuchten. Unterstützend leistet die KI so wertvolle Dienste.

Doch: Auf einer subtilen Ebene schwingen diese Texte nicht. Sie klingen, aber sie klingen nicht an.

Unser Credo: KI unterstützt, der Mensch führt (aus)

Auch wir lassen uns beim Frequenz-Prinzip von KI helfen. Ohne KI wäre die technische Umsetzung unserer Webseiten kaum möglich. Was die Texte angeht, so liefern uns Künstliche Intelligenzen wie Claude oder ChatGPT manchmal Textvorlagen als Basis, als Idee, als Struktur. Doch gerade bei den Texten ist es unser Anspruch, dass diese letztlich aus der Hand und dem Herz eines Menschen stammen.

Durch meine Arbeit mit vielen solcher Textvorlagen sowie das Anschauen zahlreicher Videos, die eindeutig KI-generiert sind, erkenne ich die KI-Sprache mittlerweile sofort. Sie weist bestimmte Merkmale auf, die ich in einem Text stets als erstes entferne respektive umschreibe.

Dies sind in meiner Erfahrung die fünf eindeutigsten Merkmale, dass du es mit einem von KI verfassten Text zu tun hast:

1) Unvollständige Sätze

Die KI liebt Ellipsensätze – also Sätze, denen entweder das Subjekt oder das Prädikat fehlt. Das verleiht den Sätzen eine gewisse Prägnanz.

Seit Jahren vermittle ich als Impulsgeberin für eine bewusste Sprache das genaue Gegenteil: Ich weise darauf hin, dass ganze Sätze zu ganzer Fülle führen – und dass Menschen, die ganze Sätze machen, ihre Vorhaben und ihre eigenen Bedürfnisse leichter umsetzen und auf den Boden bringen.

Also korrigiere ich jedes „Mein Ansatz: Respekt und Achtsamkeit“ zu einem „Mein Schaffen gründet auf Respekt und Achtsamkeit“. Und aus jedem „Grundsätzlich für alle Menschen — vom Neugeborenen bis ins hohe Alter“ wird ein „Osteopathie wirkt bei allen – vom Neugeborenen bis zum betagten Menschen“.

2) Punkt hinter unvollständigen Sätzen

Hinter besagten unvollständigen Sätzen setzt die KI mit Vorliebe einen Punkt. Ob hinter Titeln, in Aufzählungen oder nach Bildunterschriften: Manchmal steht da nur ein einziges Wort – mit Punkt dahinter. „Ehrgeizig, bodenständig und voller Energie.“ Oder: „90 Minuten, online.“ Oder: „Termin 1.“

Schon zu Zeiten meiner Tätigkeit als Texterin und Beraterin in PR-Agenturen begannen Grafiker irgendwann, mit Verve Punkte hinter alle möglichen Satzteile zu setzen. Auf meinen Hinweis, dies sei grammatikalisch nicht nur falsch, es fühle sich auch so an, meinten sie jeweils lapidar: Der Punkt verleihe dem Davorstehenden mehr Nachdruck. Mir indes gab und gibt er nur Bauchweh.

3) Nicht …. Kein …. Sondern …..

KI hat einen Hang zu Dramatik. Es scheint, als bräuchte es diese Dramatik heute, um die Aufmerksamkeit eines Lesers zu fesseln. Um einen Text dramatisch zu gestalten, kreiert die KI gerne Widersprüche mit „nicht – sondern“. Das klingt etwa so:

„Deine Gäste werden sich immer an dieses Fest erinnern. Nicht, weil sie dafür Geld ausgegeben haben. Nicht, weil ihnen das Essen besonders schmeckte. Sondern weil …“ Oder: „Du liegst jede Nacht wach. Nicht wegen des Essens. Nicht wegen der Gästeliste. Sondern wegen dieser einen Frage: ….“

Solche Sätze haben durchaus ihren Reiz. Allerdings nur beim ersten und zweiten Mal. Nach dem dritten Mal hast du die Dramaturgie durchschaut und reagierst leicht gereizt. Nach dem sechsten Mal bist du der rhetorischen Stilfigur endgültig überdrüßig.

4) Und hier ist, was ….

Eine weitere dramaturgische Stilfigur ist der Satz „Und hier ist, was … : ….“.

Als ich diesen Satz in einem Video das erste Mal hörte, irritierte er mich. Das tut er immer mehr. Ich orte den Grund darin, dass mir diese Formulierung als direkte Übersetzung aus dem Englisch erscheint, wo es oft heisst: „And here is what ….“.

Wenn du also das nächste Mal in einem Text „Und hier ist, was dir niemand sagt: …“ oder „Hier ist, was du wissen solltest: …“ liest, dann weisst du, dass dir mit Sicherheit ein KI-Text vorliegt.

5) Der besonders lange Gedankenstrich

Ich gestehe: Auch ich verwende in meinen Texten häufig und gerne Gedankenstriche, um meine Sätze zu strukturieren.

Unter Punkt 1) dieses Blogs findest du gleich mehrere solcher Sätze mit dem guten alten „Halbgeviertstrich“, wie der Gedankenstrich auch heisst. Diese alte Bezeichnung sagt etwas darüber aus, dass die Länge dieses Satzzeichens von Relevanz ist. Durch sie unterscheidet sich ein Gedankenstrich etwa vom kürzeren Bindestrich. Letzterer verbindet Worte miteinander, während ein Gedankenstrich den Satz strukturiert bzw. Gedanken gut ersichtlich voneinander trennt.

Die Vorliebe für Gedankenstriche haben die KI und ich gemeinsam. Denn auch „Claude“ und andere künstlichen Intelligenzen verwenden diese gerne – mit einem kleinen Unterschied: Die KI-Gedankenstriche sind besonders häufig – und besonders lang: „Finde deine Berufung — und heb ab!“.

„Was soll’s?“, wirst du nun vielleicht sagen. Es stimmt: Dieses Detail macht in einem Text keinen inhaltlichen Unterschied aus. An dieser Stelle dient es einfach als letztes sicheres Merkmal, woran du einen KI-Text erkennst.

Menschlichkeit steht beim Frequenz-Prinzip an erster Stelle

Unser Schaffen mit dem Frequenz-Prinzip gründet auf Menschlichkeit. Wir wollen die Essenz eines Kunden in der Tiefe erfassen und sie auf der Webseite zum Ausdruck bringen, erfahren lassen, spürbar machen. Deshalb schenken wir dem Erfassen der Essenz eines Kunden im gesamten Prozess den grössten Raum.

Wenn der Mensch also an erster Stelle steht, dann ist es aus unserer Sicht unabdingbar, dass wir bei den Texten nicht einfach KI das Ruder überlassen.

Denn kein KI-Text wird jemals eine menschliche Schwingung, eine menschliche Frequenz erzeugen. Und genau darum dreht sich beim Frequenz-Prinzip alles. Dafür werde ich, Karin, mit meiner Textarbeit immer einstehen.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich einen KI-Text am schnellsten?

An unvollständigen Sätzen mit Punkt dahinter, an der Stilfigur „Nicht … Sondern …“, an Formulierungen wie „Und hier ist, was …“ und an auffällig vielen, besonders langen Gedankenstrichen. Taucht mehr als eines dieser Merkmale auf, stammt der Text mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer KI.

Nutzt das Frequenz-Prinzip selbst KI?

Ja, als Werkzeug. Bei der technischen Umsetzung der Webseiten und manchmal als Vorlage, Idee oder Struktur für einen Text. Die Texte selbst schreibt Karin von Hand, damit sie die Essenz des Kunden tragen und nicht nach KI klingen.

Warum schwingt ein KI-Text nicht?

Weil ihm die menschliche Frequenz fehlt. Ein KI-Text kann gut klingen und ein Thema von vielen Seiten beleuchten, aber er erzeugt beim Leser keine Resonanz von Mensch zu Mensch. Genau diese Resonanz entscheidet, ob ein Besucher sich angesprochen fühlt.

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